Bachelor Radiologietechnologie

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Informationen über Bachelor Radiologietechnologie - Mit Anwesenheitspflicht - Graz - Steiermark

  • Ziele
    wissenschaftlich fundierte Grundausbildung in den Kernbereichen der Radiologie
  • Anforderungen
    Folgende Voraussetzungen sind für die Erfüllung der formalen Zulassung zum Studium bzw. zur Teilnahme am Aufnahmeverfahren erforderlich: - die allgemeine Universitätsreife oder - die Berufsreifeprüfung oder - die Ablegung einer geeigneten Studienberechtigungsprüfung oder - eine einschlägige berufliche Qualifikation mit entsprechenden Zusatzprüfungen oder - ein ausländisches Zeugnis, welches im Ausstellungsland zum Hochschulbesuch befähigt Die allgemeine Universitätsreife ist durch eine der folgenden Urkunden nachzuweisen: - Reifezeugnis einer Allgemeinbildenden oder Berufsbildenden Höheren Schule - Gleichwertiges ausländisches Zeugnis, wobei die Gleichwertigkeit durch völkerrechtliche Vereinbarung, Nostrifizierung oder eine Entscheidung des/der Studiengangleiters/in im Einzelfall anerkannt wird - Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Einrichtung Die Berufsreifeprüfung kann mit einem entsprechenden Berufsreifeprüfungszeugnis nachgewiesen werden. Studienberechtigungsprüfungen müssen gemäß Studienberechtigungsgesetz bestimmte Fächer umfassen. Für diesen Studiengang sind, gleich wie für das Studium der Veterinärmedizin und Zahnmedizin, folgende Pflichtfächer vorgesehen: Biologie und Umweltkunde, Chemie 2 und Physik 1. Zudem wird eine Zusatzprüfung aus Englisch (lebende Fremdsprache 1) gefordert. Neben den Pflichfächern sind ein Aufsatz über ein allgemeines Thema zu schreiben und ein weiteres Wahlfach zu wählen. Als einschlägige berufliche Qualifikationen gilt der Lehrberuf des Physiklaboranten / der Physiklaborantin und eine abgeschlossene Ausbildung an einer der folgenden Berufsbildenden Mittleren Schulen (BMS): Medizinisch-technische Fachkraft (MTF) und Gesundheits- und Krankenpflegefachdienst (DGKS/P). Folgende Zusatzprüfungen sind für die Zulassung zu diesem Studiengang bei Vorliegen einer einschlägigen beruflichen Qualifikation nachzuweisen: - PhysiklaborantIn: Englisch 1, Chemie - Medizinisch-technische Fachkraft (MTF): Englisch 1 - Gesundheits- und Krankenpflegefachdienst (DGKS/P): Englisch 1, Physik 1 und Chemie 1 StudienwerberInnen mit einschlägiger beruflicher Qualifikation haben die Zusatzprüfungen spätestens einen Monat vor Studienbeginn nachzuweisen, da die entsprechenden Kenntnisse bereits für die Lehrveranstaltungen des ersten Semesters Voraussetzung sind. Die Zusatzprüfung aus Englisch 1 ist spätestens bis zum Ende des ersten Semsters nachzuweisen. Die FH JOANNEUM bietet die entsprechenden Vorbereitungskurse nicht selbst an, sondern arbeitet diesbezüglich mit Einrichtungen der Erwachsenenbildung (Wirtschaftsförderungsinstitut, Berufsförderungsinstitut) österreichweit zusammen. Darüber hinaus bietet die Universität Graz Vorbereitungskurse für die Studienberechtigungsprüfung an; abgelegte Teilprüfungen von Studienberechtigungsprüfungen können als Zusatzprüfungen angerechnet werden. In Sonderfällen können auch Studienberechtigungsprüfungen bzw. Zusatzprüfungen von Personen, die sich durch Selbststudium vorbereitet haben, an den Studiengängen der FH JOANNEUM abgenommen werden. Deutsche Fachhochschulreife: Die deutsche Fachhochschulreife gilt nur dann als Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen, wenn sie auch eine facheinschlägige berufliche Qualifikation vermittelt. Die Facheinschlägigkeit ist im Einzelfall vom Studiengangleiter bzw. der Studiengangleiterin festzustellen.
  • Titel
    Bachelor of Scienes (BSc)
  • Inhalt
    Facts

    - Studium
    Bachelor (BSc), Vollzeit

    - Studiendauer
    6 Semester

    - Studienplätze
    25 pro Jahr

    Die Gesundheitsstudien an der FH JOANNEUM

    Seit Herbst 2006 werden acht Gesundheitsstudien für medizinisch-technische Berufe und den Beruf der Hebamme an der FH JOANNEUM Graz und Bad Gleichenberg angeboten. Sie werden als dreijährige Bachelor-Studien geführt und schließen mit dem akademischen Grad „Bachelor of Science in Health Studies“ (BSc) ab. Nach Abschluss des Bachelor-Studiums können Sie als AbsolventIn gleich in die Berufswelt einsteigen oder sich in einem weiterführenden Master-Studium in Ihrer Fachdisziplin spezialisieren.

    Bachelor-Studium "Radiologietechnologie"

    Der Beruf des Radiologietechnologen / der Radiologietechnologin verbindet radiologisch- technische Methoden für Diagnostik und Therapie. RadiologietechnologInnen sind damit im ständigen und direkten Kontakt mit den PatientInnen.

    Berufsbild

    RadiologietechnologInnen sind zuständig für die Planung, Durchführung und Optimierung von radiologisch-technischen Methoden für Diagnostik und Therapie. RadiologietechnologInnen sind damit im ständigen Kontakt mit PatientInnen, direkt am Puls der Medizintechnik.

    Was erwartet dich im Studium?

    Im Rahmen des sechssemestrigen Studiums wird dir eine wissenschaftlich fundierte Grundausbildung in den Kernbereichen der Radiologie geboten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine Verschränkung von Theorie und Praxis gelegt. Die praktische Umsetzung der theoretischen Lehrinhalte erfolgt kontinuierlich bereits ab dem ersten Semester und in enger Kooperation mit den steiermärkischen Gesundheitseinrichtungen.

    Der Abschluss des Studiums mit dem „Bachelor of Science in Health Studies“ (BSc) bietet eine Basis für weiterführende Studien in den Bereichen Gesundheitswesen und Technik.

    Was erwartet dich als RadiologietechnologIn?

    Das Berufsbild der RadiologietechnologInnen umfasst die eigenverantwortliche Ausführung aller radiologisch-technischen Methoden nach ärztlicher Anordnung bei der Anwendung von ionisierenden Strahlen wie diagnostische Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und anderer bildgebender Verfahren wie Ultraschall und Kernspintomografie zur Untersuchung und Behandlung im Bereich der Human- und Veterinärmedizin sowie zur Forschung auf dem Gebiet des Gesundheitswesens.

    Einsatzbereiche sind Universitätskliniken, öffentliche und private Krankenanstalten, Rehabilitationseinrichtungen, Ambulatorien und Ordinationen.

    Aufgrund ihrer fundierten Ausbildung, nehmen RadiologietechnologInnen als Strahlenschutzbeauftragte Schlüsselpositionen im Bereich des Strahlenschutzes und des Zivilschutzes ein.

    Auch der Datentransfer in der radiologischen Informationstechnologie obliegt dem Verantwortungsbereich der RadiologietechnologInnen. Ein weiteres Betätigungsfeld bietet die Qualitätssicherung von bilderzeugenden Systemen  und filmverarbeitenden  Geräten in Zusammenarbeit mit Medizinphysikern und Technikern.

    Auch in der Wissenschaft, Forschung und Industrie finden Absolventinnen mit ihrem medizinisch-technischen Wissen in Verbindung mit branchenspezifischem Know-how ein breites Einsatzspektum vor.

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