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Bachelor Orthoptik

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Informationen über Bachelor Orthoptik - Mit Anwesenheitspflicht - Salzburg-Stadt - Salzburg

  • Ziele
    Der Studiengang Orthoptik gewährleistet den Erwerb der Berufsberechtigung als OrthoptistIn im Rahmen des gesetzlichen Berufsbildes.
  • Anforderungen
    Für das Orthoptik-Studium brauchen Sie

    - allgemeine Universitätsreife

    - Allgemeine Hochschulreife und ein entsprechender Abschluss im Ausland, wenn mit diesem Zeugnis im Ausstellungsland die allgemeinen Voraussetzungen zu einem Hochschulbesuch der dem beabsichtigten Studiengang entsprechenden Richtung gegeben sind.


    - Studienberechtigungsprüfung

    Die für den FH-Studiengang Orthoptik geforderten

    Prüfungsfächer zur Studienberechtigungsprüfung sind:

    Deutscher Aufsatz, Biologie, Physik 1, zwei Wahlfächer.


    Dementsprechend werden die Studienberechtigungsprüfungen für bspw. folgende Studien als geeignet anerkannt:

    - Human- und Veterinärmedizin, Biologie

    - Berufsreifeprüfung mit Teilprüfungen in Deutsch, Mathematik, Englisch und Fachbereich

    - relevante einschlägige berufliche Qualifikationen:

    - Diplom im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege

    - Diplom über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im medizinisch-technischen Fachdienst

    - Lehrabschluss als AugenoptikerIn. Eine fachliche Zusatzprüfung in Biologie auf dem Niveau der Studienberechtigungsprüfung ist hier erforderlich.

    Englischkenntnisse der Niveaustufe 2 sind vor der Aufnahme nachzuweisen (dies gilt für BewerberInnen mit Studienberechtigungsprüfungen, denen der entsprechende Nachweis fehlt, sowie für BewerberInnen mit einschlägiger beruflicher Qualifikation). Die Zugangsvoraussetzungen gelten als erfüllt, sofern spätestens zum Zeitpunkt des Studienbeginns die entsprechenden Fremdsprachenkenntnisse durch eine Prüfung bei einer anerkannten Ausbildungseinrichtung beigebracht werden.

    Die erforderlichen Nachweise (Maturazeugnis, Zeugnis der Studienberechtigung, u. ä.) sind im Zuge der Online-Bewebung vorzuweisen. Bei noch nicht abgeschlossener Matura legen Sie bitte ist das Zeugnis der 7. Klasse vor.

    Aufnahme

    Das Aufnahmeverfahren besteht aus:

    - PC-Test und Gruppenaufgabe

    - Augenuntersuchung zur Feststellung der Eignung

    - persönliches Aufnahmegespräch

    - Fakultativ: Möglichkeit eines Schnupperpraktikums an der Universitätsaugenklinik - Sehschule, Salzburger Landeskrankenanstalten
  • Titel
    Bachelor of Science in Health Studies BCs
  • Inhalt
    Orthoptik studieren in Salzburg

    Der Studiengang Orthoptik gewährleistet den Erwerb der Berufsberechtigung als OrthoptistIn im Rahmen des gesetzlichen Berufsbildes. OrthoptistInnen sind ExpertInnen auf dem Gebiet der Erkennung und Behandlung von funktionellen Erkrankungen der Augen und ihren Folgen.

    Sie betreuen Menschen aller Altersgruppen mit Sehstörungen, Schielen, Schwachsichtigkeit, Augenbewegungsstörungen, Augenzittern und Sehbehinderung.

    Durch Anwendung präventiver, diagnostischer, therapeutischer und rehabilitativer Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung beeinflussen OrthoptistInnen die negativen Auswirkungen auf das visuelle System und die Lebensqualität der Betroffenen.

    Das Bildungskonzept basiert auf einer fundierten berufspraktischen Ausbildung mit hoher Handlungskompetenz, die durch wissenschaftliche, sozialkommunikative und "Problemlösungskompetenzen" gestützt wird. Ziel ist eine gesicherte Berufskompetenz im Sinne eines reflektierenden Praktikers.

    Der Studiengang startet alle 3 Jahre
    .


    Studienaufbau

    Der Studienplan orientiert sich an den unterschiedlichen Niveaustufen (Einführung, Vertiefung, Professionalisierung) bzw. dem Komplexitätsgrad des zu vermittelnden Wissens.

    1. Jahr: Einführung
    Vermittlung von grundlegenden relevanten medizinischen und gesellschaftswissenschaftlichen Inhalten der Bezugswissenschaften und Grundlagen der Orthoptik.

    2. Jahr: Vertiefung
    Vermittlung von vertiefenden fachlich-methodischen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten in klassischen Handlungsfeldern der Orthoptik.

    3. Jahr: Professionalisierung
    Professionalisierung und in Ansätzen Spezialisierung in komplexen und  interdisziplinären Handlungsfeldern der Orthoptik.

    Die Förderung und Vermittlung von soziokommunikativen und Selbstkompetenzen der Studierenden geschieht kontinuierlich über das gesamte Studium, ebenso der wissenschaftliche und strategische Kompetenzerwerb. Im 4. und 6. Semester sind zwei Bachelorarbeiten vorgesehen.
     
    Berufspraktikum

    Das Berufspraktikum ist als Akkumulierung kürzerer Praktikumsphasen vom 2. bis zum 6. Semester geplant.  Praktika in den verschiedenen Anwendungsgebieten  der Orthoptik finden in den Salzburger Landeskliniken statt, ab dem 3. Semester zudem in externen Praktikumsstellen in ganz Österreich, ab dem 4. Semester fakultativ auch im Ausland.

    Die Gesamtdauer der Berufspraktika beträgt 28 Wochen. Die Studierenden erhalten in den Praktika die Gelegenheit, ausgehend von teilnehmender Beobachtung, unter fachlicher Anleitung und Reflexion immer mehr Handlungsabläufe des orthoptischen Prozesses eigenständig und theoriegeleitet zu planen, durchzuführen und zu evaluieren.

    Nach dem Studium

    AbsolventInnen des Bachelor-Studienganges Orthoptik sind zur Ausübung der Berufstätigkeit als OrthoptistIn berechtigt. 

    OrthoptistInnen sind im Angestelltenverhältnis oder freiberuflich tätig.

    - Kooperation mit ÄrztInnen eigenverantwortlich im Bereich der Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Prävention von Sehstörungen, Schielen, Schwachsichtigkeit und Augenbewegungsstörungen, entweder als GeralistInnen oder in Gebieten mit hochspezialisiertem Aufgabenbereich (SpezialistInnen)

    - als BeraterInnen im Rahmen der Informations- und Aufklärungsarbeit, besonders in der Prävention

    - in der Lehre als PraktikumsanleiterInnen oder als Lehrbeauftragte der Orthoptik, ebenso in Forschung und Entwicklung  

    Arbeitsmöglichkeiten:
    - Augenabteilungen in Krankenhäusern, Ambulatorien und Augenarztpraxen
    - Rehabilitationszentren
    - Sehbehinderteneinrichtungen
    - Vorsorgeeinrichtungen (Augenreihenuntersuchungen, Arbeitsmedizin) 

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