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Bachelor Logopädie

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Informationen über Bachelor Logopädie - Mit Anwesenheitspflicht - Innsbruck - Tirol

  • Ziele
    Das Ziel des FH-Bachelor-Studienganges Logopädie ist die Befähigung einer AbsolventIn zur eigenverantwortlichen Durchführung der Logopädischen Diagnostik und Therapie von Hör-, Stimm-, Sprech- und Sprachstörungen sowie Schluckstörungen und zur Durchführung audiometrischer Untersuchungen in enger Zusammenarbeit mit der medizinischen Fachdisziplin der Phoniatrie. Ziel ist auch die Befähigung einer AbsolventIn zur Herausformung einer ethischen Haltung im Umgang mit Menschen im Prozess von Habilitation und Rehabilitation. Ziel ist ebenso eine Sensibilisierung der AbsolventIn für wissenschaftliches Forschen und zur Vermehrung der Forschung auf dem Gebiet der Logopädie beizutragen.
  • Praktikum
    Ziel des Berufspraktikums ist der Erwerb fundierter Erfahrungen in der Patientenbetreuung sowie fundierter Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Durchführung logopädischer Maßnahmen. Die praktische Umsetzung von theoretischen Lehrinhalten wird kontinuierlich und aufbauend an den Praktikumsstellen gefestigt und vertieft. Die praktische Ausbildung erfolgt patientenorientiert. Das Berufspraktikum umfasst die Pflichtbereiche Logopädie und logopädische Methodik, Phoniatrie, Audiologie einschließlich Audiometrie sowie die nachstehenden Wahlbereiche je nach individuellem Schwerpunkt: multiprofessioneller Bereich, insbesondere in Zusammenarbeit mit PhysiotherapeutInnen, DiaetologInnen und ErgotherapeutInnen, spezielle klinische Bereiche sowie Gesundheitsförderung und Prävention. Das Berufspraktikum im FH-Bachelor-Studiengang Logopädie beträgt 28 Prozent der gesamten Ausbildung: Das sind 35 Wochen und 50 ECTS. Der größte Teil des Berufspraktikums findet in Einrichtungen der Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH (TILAK) statt. Zusätzliche Praktikumsstellen stehen an weiteren Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens und in freiberuflichen logopädischen Praxen zur Verfügung. Das Berufspraktikum ist akkumulierend organisiert und erstreckt sich mit Ausnahme von Semester 3 über alle Semester.
  • Anforderungen
    BewerberInnen für den FH-Bachelor-Studiengang Logopädie erfüllen folgende Voraussetzungen - sprachliche und kommunikative Kompetenz - Analysefähigkeit - körperliche und psychische Stabilität - Einfühlungsvermögen und Beobachtungsgabe - zur Erfüllung der Berufspflichten erforderliche berufsspezifische gesundheitliche Eignung lt. FH-MTD-AV, § 4. Zugangsvoraussetzungen Inländisches Reifeprüfungszeugnis oder ausländisches Zeugnis, wenn mit diesem Zeugnis im Ausstellungsland die allgemeinen Voraussetzungen zu einem Hochschulbesuch, der dem beabsichtigten Studiengang entsprechenden Richtung, gegeben ist. - Studienberechtigungsprüfung Studienberechtigungsprüfungen für ausgewählte universitäre Studienrichtungen werden laut Studienberechtigungsverordnung BGBl. Nr. 439/1986 idgF Anhang1 als Zugangsvoraussetzung anerkannt. - Berufsreifeprüfung (laut dem Bundesgesetz über die Berufsreifeprüfung BGBl. I Nr. 68/1997 idgF) in den Fächern - Deutsch - Mathematik - Lebende Fremdsprache - Fachbereich Relevante einschlägige berufliche Qualifikationen
  • Titel
    Bachelor Logopädie
  • Inhalt
    Der FH-Bachelor-Studiengang Logopädie besteht aus 23 Modulen, die auf 6 Semester verteilt sind.

    Im ersten Semester werden allgemeine und erste fachspezifische medizinische Grundlagen für ein basales Verständnis der Anatomie und Physiologie des Menschen vermittelt. Neben Grundlagen des Hörens und erster Hörmessungen (Audiologie) können Studierende den Umgang mit der eigenen Stimme und dem eigenen Sprechen in praktischen Übungen kennen lernen. Sie erhalten neben einer Einführung in Grundlagen der Kommunikation und Fachsprache Zugang zum „Logopädischen Prozess“. Berufspraktikum: eine Woche eng theoriebegleitend.

    Im zweiten Semester werden die fachspezifischen medizinischen Grundlagen weiter ausgebaut und vertieft. Audiologische Inhalte werden intensiv und unmittelbar nach Vermittlung der theoretischen Voraussetzungen an audiometrischen Geräten geübt. Studierende üben sich im Aufbau eines ökonomischen Gebrauchs von Atmung und Stimme. Daneben erhalten sie psychologische Grundlagen zum Verständnis menschlichen Verhaltens und für den Aufbau einer therapeutischen und pädagogischen Haltung einer LogopädIn. Myofunktion und Schluckstörungen werden aus phoniatrisch-logopädischer Sicht thematisch abgeschlossen. Berufspraktikum: vier Wochen als Block.

    Im dritten Semester stehen phoniatrisch-logopädische Störungsbilder, deren Erkennung und Behandlung im Mittelpunkt. Thematisch abgeschlossen werden: Stimme, Sprechen, Sprache und cerebrale Bewegungsstörungen. Vermittelt werden erste Kenntnisse für wissenschaftliches Arbeiten zur Erstellung eines theoretisch reflektierten Praktikumsberichtes (Bachelorarbeit 1). Erfahrungen aus dem Berufspraktikum der ersten zwei Semester werden supervisorisch reflektiert.

    Im vierten Semester werden Störungen des Sprachbesitzes aus phoniatrischer und logopädischer Sicht vollständig dargestellt. In der Audiologie erhalten Studierende Kenntnisse in weiterführender Diagnostik und Rehabilitation mit dem Schwerpunkt Hörmessungen im Kindesalter und können die dafür notwendigen Messungen an audiometrischen Geräten durchführen. Die therapeutische und pädagogische Haltung der LogopädIn wird weiter vertieft. Berufspraktikum: 13 Wochen geblockt.

    Im fünften Semester rücken Wahrnehmung, Emotion und Kognition sowie deren Störungen und Behandlungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt. Die apparative Versorgung bei Erwachsenen und Kindern sowie spezielle medizinisch-audiologische Fragestellungen schließen die Lehrinhalte von Audiologie ab. Kenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten werden vertieft, sodass Studierende fähig sind, eine empirische Studie anzufertigen (Bachelorarbeit 2). Erfahrungen aus dem logopädischen Berufspraktikum werden supervisorisch aufgearbeitet. Berufspraktikum: 7 Wochen geblockt.

    Im sechsten Semester lernen Studierende die rechtlichen und ökonomischen Grundlagen für den Beruf und die Berufsausübung kennen. Die therapeutische und pädagogische Haltung der LogopädIn wird durch Reflexion der Erfahrungen während der Ausbildung und des Berufspraktikums in Hinsicht auf die geforderte Professionalität in der beruflichen Rolle „LogopädIn“ gefestigt. Berufspraktikum: 10 Wochen geblockt. Mit der kommissionellen Bachelor-Prüfung wird das FH-Bachelor-Studium abgeschlossen.

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